Holger Ebel

Holger Ebel - Diplom Betriebswirt - Coach

 

Der Dalai Lama betont es immer wieder: „Das, was alle Menschen vereint, ist das Streben nach Glück.“

Wie erlangen wir unser Glück?

Nach meinem Abitur mit Schwerpunkt Wirtschaft war es logisch, dass ich Betriebswirtschaft stu­diere.

Nach dem Studium habe ich eine Karriere in der Telekommunikationsbranche begonnen. Scheinbar ein Glücksfall. In den Boomzeiten taten sich viele Chancen auf, schnell Karriere zu machen – finanziell und hierarchisch. Ich habe viele verschiedene Unternehmen und deren Kulturen kennengelernt. Von kleinen Start-Up‘s bis zu internationalen Konzernen. Zumeist konnte ich an strategisch wichtigen und teuren Projekten mitarbeiten.

So habe ich versucht, mein Glücklichsein zu erreichen und für mein Umfeld schien ich dieses Glück gepachtet zu haben.

Doch ich war nicht glücklich.

Im Gegenteil. Nach zehn Jahren äusserlichen Erfolg bin ich so aus der inneren Balance geraten, dass ich kaum noch Lebensfreude hatte und meine Gesundheit in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann kamen Fragen, mit denen ich nie gerechnet hatte:

Was tue ich eigentlich?

Will ich das ewig weiter machen?

Sollte das, was ich bisher im Leben erreicht hatte und auf diesem Weg weiter erreichen werde, als Ergebnis auf meinem Grabstein stehen?

Schlussendlich hat mir das Schicksal geholfen, meine Antworten zu finden. Die Finanzkrise und eine Umstrukturierung haben dafür gesorgt, dass ich FREI-gestellt wurde. Zuerst war es ein Schock, dann habe ich den Blick auf die Chancen gerichtet. Meine innere Pilgerreise begann. Sie führte nach Nepal in ein Kloster, in welchem ich Unterricht in buddhistischer Philosophie erhielt.

Zurück in der Schweiz hatte ich das Glück, inspirierenden Coachs, Lehrern und Ausbildern zu begegnen. Sie haben mir geholfen, den wichtigsten Menschen in meinem Leben zu finden und immer mehr kennenzulernen und zu verstehen – mich!

Wie bei jeder Pilgereise gibt es Abschnitte, die wir mit Leichtigkeit gehen und denken, dass uns keiner aufhalten kann. Doch schon hinter der nächsten Ecke treffen wir auf Berge und Täler, die uns unüberwindbar erscheinen. Wir haben das Gefühl, sie nicht überqueren oder durchschreiten zu können.

Ich blieb dran und bekam die Antworten auf meine Fragen:

Wer bin ich?

Was macht mich aus?

Ich habe herausgefunden, was meine Potentiale sind aber auch welche Blockaden ich aufzulösen habe. Ich habe meinem Leben einen Sinn geben können.