user_mobilelogo

Ängste und Blockaden

Man kann nur das heilen, was man fühlt.
(John Bradshaw, Das Kind in uns)

In einer konkreten Gefahrensituation dient Angst dem Überleben: Wenn wir bedroht werden, reagiert unser Körper unmittelbar mit einem Flucht-, Kampf-, oder Totstellreflex. Der Puls steigt, die Knie werden weich und der Atem flach. Wir handeln instinktiv, ohne zu überlegen.

Wenn wir aber keiner konkreten Gefahr ausgesetzt sind und schon beim „über den Tellerrand schauen“ eine Gefahr wittern, dient die Angst nicht mehr dem Überleben, sondern hindert uns zu leben. Unser Handlungsspielraum ist beschränkt und wir fühlen uns blockiert.

Im Coaching arbeite ich vor allem mit unspezifischen Ängsten, wie zum Beispiel Angst vor Zurückweisung, zu scheitern, verlassen zu werden, allein zu sein oder Gefühle zu zeigen.

Der Ursprung solcher Blockaden liegt häufig in der Kindheit. Denn neben Ihrem Erwachsenen-Ich haben Sie verschiedene Persönlichkeitsanteile verinnerlicht. Unter anderem auch ein Kind-Ich, welches mit all seinen Gefühlen und Erfahrungen in Ihnen weiterlebt.

Häufig ist dieser Teil abgespalten und macht sich erst bemerkbar, wenn etwas ausserhalb von Ihnen diesen kindlichen Teil zum Schwingen bringt: eine Prüfungssituation, Mobbing, eine Trennung, ein Streit oder auch Intimität und Sexualität.

Nicht selten werden wir dann, wenn es unangenehme Erinnerungen in uns hervorruft, ängstlich, emotional oder dramatisch und wehren diese Gefühle mit allerlei scheinbar rationalen Argumenten ab. Wenn Sie verstehen, was der grundlegende Auslöser Ihrer Ängste ist, können Sie neue Handlungsmöglichkeiten finden und angemessen reagieren. Häufig liegen die grössten Schätze im Unbewussten verborgen.

Im Coaching gehen wir Ihren Ängsten und Blockaden auf den Grund, schauen welche „alten Kisten“ noch ungeöffnet sind, und was sich darin verbirgt.

Lassen Sie uns diesen Schatz gemeinsam heben, sodass dieser auf vielfältige Weise Ihr Leben bereichern kann.

teaser themen psychosomatik