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Burnout und Erschöpfung

Ein Mensch sagt – und ist stolz darauf, er geh in seinen Pflichten auf.
Bald aber, nicht mehr ganz so munter, geht er in seinen Pflichten unter.
(Eugen Roth)

Was soll dieser Tag schon bringen?

Er ist einer, wie viele andere - Tage die vorbeigehen und nicht einmal das Kalenderblatt wert sind.

Langsam und unmerklich sind Freude und Vitalität verschwunden: aus der Arbeit, aus der Liebe und aus dem Leben.

Eine Erschöpfungsdepression kann jeden treffen, aber nur die wenigsten haben einen tatsächlichen Zusammenbruch, kommen an einen Punkt an dem nichts mehr geht. Zumeist ist es ein schleichender Prozess, der sich über Jahre hinzieht.

Es beginnt mit dem Gefühl einer zunehmenden Leere - der Sinn verschwindet aus dem Tun. Um dennoch zu funktionieren und nicht aus der Rolle zu fallen, machen Sie einfach weiter wie ein Hamster im Laufrad in der Hoffnung irgendwann anzukommen.

Die Arbeit und das Leben werden erledigt, aber nicht mehr gefühlt. Sie geben, aber es kommt nichts zurück - jedenfalls nichts, was die Seele nährt.

Nimmt die Sinnkrise zu und steigt die innere Leere, verschärfen Sie die Strukturen und üben Druck auf sich aus. Sie schaffen einen Leistungsdruck, den Sie nie und nimmer erfüllen können. Je mehr Sie leisten, umso unerfüllter scheint Ihr Leben.

Sie brauchen eine Pause. Unbedingt. Jetzt.

Dieses Innehalten, die Entschleunigung, passt aber nicht zu dem Rahmen und dem Image, dass Sie sich gaben.

Also weitermachen. Warum auch nicht?

Sie haben sich doch ohnehin schon verloren.

Diese Spirale zu unterbrechen ist Ziel eines Coachings bei nahendem Burn-out.

In den Sitzungen lernen Sie, warum Sie Ihren eigenen Ansprüchen nie genügen werden, aber auch wie Sie Ihr Idealbild mit Ihrem Selbstbild in Deckung zu bringen.

Sie erkennen, dass dieses Burnout nur die Spitze des Eisberges ist: das Ergebnis einer unaufgearbeiteten Biografie eines Menschen, der sich über Leistung und Erfolg definiert - eines Menschen für den Tun wichtiger ist als Sein.
Im letzten Schritt des Coachings üben Sie daher, dass, was sie viel zu oft vermeiden: Nein sagen.

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