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Selbstverwirklichung

Jemand beobachtete Nasrudin, wie dieser etwas auf dem Boden suchte.
„Was hast Du verloren Nasrudin?“, fragte er. „Meinen Schlüssel“, sagte der Mulla.
Beide lagen nun auf den Knien und suchten nach dem Schlüssel.
Nach einer Weile fragte der Andere: „Wo hast Du ihn den eigentlich verloren?“
In meinem Hause. „Aber warum suchst Du ihn dann hier draussen?“
„Weil es hier heller ist.“
(Sufi Geschichte)

Meine Klienten kommen aus allen Bereichen, sie sind jung, alt, stehen im Rampenlicht, sind unbekannt, Akademiker oder Arbeiter.

Trotz unterschiedlicher Lebensentwürfe und Ausgangslagen haben die meisten, die zu mir kommen etwas gemeinsam: sie sind auf der Suche.

Sei es das Glück, Zufriedenheit, die verschwundene Lebensfreude oder einfach nur Entspannung. Jedoch geht es bei der Selbstverwirklichung nicht darum, etwas zu bekommen, sondern zu verwirklichen, was wir bereits sind.

Die innerste Perle zeigt sich uns, wenn wir; wie bei einer Zwiebel; Schichten ablegen und nicht etwas hinzuzufügen.

Dafür müssen wir nichts tun, sondern einfach nur Sein.

Im Sein offenbart sich uns das Geschenk der Fülle, indem wir uns nicht mehr mit etwas ausserhalb von uns identifizieren. Trügerische Selbstbilder, Vorstellungen und Wünsche fallen ab. Wir kommen mit dem Licht in uns in Verbindung, welches uns den weiteren Weg weist.

Bis dahin suchen wir wie Mulla Nasrudin verzweifelt auf allen Vieren nach dem Schlüssel und häufig vergeht ein ganzes Leben (oder mehrere), bis wir die Perle finden.

In meiner Arbeit ermuntere ich Sie, sich nicht mit der Suche nach dem Schlüssel zu beschäftigen, sondern direkt Ihren Weg nach Hause zu gehen. Und wenn Sie auf einem Umweg sind, nicht den Mut zu verlieren, denn keine Suche ist gradlinig.

 

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