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Selbstwert und Scham

Ein großer Fehler: dass man sich mehr dünkt, als man ist,
und sich weniger schätzt, als man wert ist.
(Goethe)

Die Wenigsten gehen ungeschminkt durchs Leben – selbst wenn Sie auf Make-Up verzichten.

Es scheint, dass das Tragen von „Masken“ zu einer Norm geworden ist. In dieser kollektiven Maskerade vergessen viele, was ihr wahres Antlitz unter der äusseren Hülle ist.

Der Sinn einer Maske besteht darin, zu kaschieren und zu täuschen: Wir möchten etwas von uns nicht zeigen, weil wir befürchten dass das, was sich hinter der Maske versteckt, unpassend oder nicht liebenswert ist - wir schämen uns.

Scham ist eine unsichtbare Maske, die wir aus mangelndem Vertrauen zu uns selbst tragen.

Häufig wird sie zur Gewohnheit, sodass wir nicht einmal mehr fühlen, dass wir uns schämen. „Wie muss ich sein, dass andere mich annehmen und lieben“, wird zu einem „Überlebensmechanismus“, den viele schon früh verinnerlicht haben.

Scham hat viele Gesichter. Sie kann sich in einem mangelnden Selbstwert, Süchten, Versagensängsten und in Form von Krankheiten zeigen. Ein Hunger nach Anerkennung und Liebe mag einen zwar zur Höchstleistung anspornen, aber auf Dauer verhungert die Seele.

So bleibt zu hoffen, dass die Maske irgendwann einmal Risse bekommt und etwas Berührbares und Verletzliches zum Vorschein kommt.

Wenn Sie den Mut finden, sich verwundbar zu zeigen, werden Sie spürbar und authentisch. Es kommt etwas Menschliches zum Vorschein, was Ihnen wahre Grösse und Charisma verleihen kann.

Dieser Ausdruck von Selbstannahme ist das grösste Geschenk, das Sie sich machen können.

Im Coaching schaffe ich einen geschützten Raum, indem Sie sich verletzlich zeigen können, und gehe wie eine Goldgräberin mit Ihnen auf eine innere Schatzsuche, um ihr wahres Selbst aufzuspüren.

Am Ende werden Sie erstaunt sein, wie viele Nuggets Sie finden und wie wertvoll der Inhalt Ihrer Schale ist.

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