user_mobilelogo

Krankheit und Verluste

Sind deine Hände weg vom Abgrund, kommen dir die Überzeugungen ganz von allein;
lass auf den Tod die Auferstehung folgen, und keiner kann dich mehr täuschen.
(Unbekannter Zenmeister - Das Zen-Koan - Daisetz Suzuki)

Warum ich? Was habe ich getan? Womit habe ich das verdient? Warum trifft es gerade meine Lieben?

Verlust und Krankheit gehören, wie der Tod, zum Leben. Sie haben nichts getan, Sie haben es nicht verdient, Sie haben nichts unterlassen, was es hätte verhindern können. Es ist geschehen. Sie können es annehmen und trauern, was Ihnen schwerfällt, oder Sie können sich mit Fragen quälen.

Falls Sie sich quälen, werden Sie unzählige Gründe für Ihre Mitschuld finden und Sie werden in der zufälligen Verkettung unglückseliger Umstände eine Logik entdecken, die sich gegen Sie richtet.

Vielleicht, je nach den Umständen, werden Sie auch zu einem Racheengel - gegen die Welt und gegen sich selbst.

Wenn Sie hingegen den Tod in Demut annehmen, wird sich Ihnen Ihre Ohnmacht zeigen. Sie werden erkennen wie beschränkt Ihre Möglichkeiten von Planung und Kontrolle sind. Sie werden vielleicht mit Ihrem Schicksal hadern, mit Ihrem persönlichem Gott zu streiten - solange bis Sie loslassen und den unveränderlichen Lauf der Dinge annehmen.

Dann können Sie beginnen zu trauern und sich zu verabschieden: von den Bildern in Ihrem Herzen, von den Vorstellungen Ihrer Welt oder gar von Ihrem Leben - von diesem einzigartigen Körper.

Es ist meine seelsorgerische Hand, die ich Ihnen auf diesem Weg reiche und eine Begleitung, wo ich mitfühlend bei Trauer, Abschied und einem eventuellen Neuanfang an Ihrer Seite stehe.

teaser themen uebergang veraenderung